"Bruno Dolinski" * geboren am 03.05. 1933 Maler & Wandmaler, Graphiker & Glasmaler, Emailmaler & Keramiker, Bildhauer, Restaurator. ...in Lwow (Lemberg Ukraine) geboren, lebt er heute in Dresden. 1945-1947 Lehre als Dekorationsmaler 1950-1953 Besuch der Meisterschule für gestaltendes Handwerk in Weimar, Abschluss mit Meisterprüfung 1953-1959 Studium an der HfBK Dresden bei Erich Fraaß und Heinz Lohmar, seine Diplomarbeit (Wandbild-Katons für das Kulturhaus Dahlen wurde in der DDR als "formalistisch" kritisiert ab 1958 freischaffend in Dresden tätig 1960-1962 Auftrag als Farbgestalter bei IPRO Dresden ab 1963 widmet sich der Künstler der baugebundenen Kunst, vor allem der Wandgestaltung in Kindergärten und Kinderkrippen sowie in Gaststätten; Glasfenster, Email, Keramik; Ausstellungen in Leipzig, Weimar, Dresden, Wittenberg, Grimma, Berlin, u.a. |
![]() Hervorragende Künstler waren seine Lehrer, wie Prof. Fraass, Prof. Lohmann, Wilhelm Lachnit sowie Rudolf Bergander. |
1999 bedeutende Rekonstruktion von Wandbildern im Nebentreppenaufgang des Hauptgebäudes der Bauhaus-Universität Weimar. Der einstige Schüler von Werner Claus an der Weimarer Meisterschule spricht lieber von Rekonstruktion als von Restaurierung, da von der Originalsubstanz der Gemälde lediglich ein Bruchteil erhalten blieb. Ausgehend von der Farbanalyse der ersten Restaurierung und den wenigen Originalproben wurde wie in den 20ern mit Kaseinfarbe (einer Farbe auf Kalk/Protein-Basis) gearbeitet und die kräftigen Farben wie in der Urfassung neu aufgetragen. Einige Schwierigkeiten bereiteten die verschiedenen Putzstrukturen des Untergrundes, die von Herbert Bayer offenbar gezielt zur Steigerung der Farbdynamik verwendet wurden. Je nach gewünschter Intensität des Dissonanz-Harmonie-Verhältnisses wurde die Oberfläche des Putzes matt, glänzend oder in Hochglanz ausgeführt. Am Ende der "Rekonstruktion" erstrahlen die Wandbilder im erhabenen seidenmatt der Acrylatversiegelung, die dafür sorgt, dass die Gemälde auch in 20 Jahren noch ihrem heutigen Zustand gleichen. |
![]() Seine solide handwerkliche Grundausbildung bildet die Basis für sein Universalschaffen. Seine praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten setzt er im ganzheitlichen Herangehen als Maler, Wandmaler, Bildhauer und Restaurator ein. |
Das grosse emaillierte Wandbild (1977)!
das Thema.... Zwischen der Teplitzer Strasse und der in Richtung Zinnwald führenden Bergstrasse liegt bei Zschertnitz und Räcknitz, auf der Höhe historisch bedeutsames Gelände. Am 26./27. August 1813 fand hier die Schlacht von Dresden statt, die letzte auf deutschem Boden, in der Napoleon noch einmal siegte. Die verbündeten Armeen der Preussen, Russen und Österreicher kämpften auch in den Vororten Gruna und Blasewitz sowie im Grossen Garten gegen die, die Stadt besetzt haltenden Franzosen. |
![]() Das grosse emaillierte Wandbild von Bruno Dolinski an der damiligen 111. POS, Ecke Paradiesstrasse/ Räcknitzhöhe mahnt an die Schicksale Tausender, die hier in der mörderischen August-Schlacht umkamen. |
Handskizzen zu dieser Arbeit |
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Bruno Dolinski greift auch heute noch aktuelle Themen auf und setzt sie in seiner gekonnten und stilistisch unverwechselbaren Art, eigenwillig und künstlerisch mit viel Aussage, um. Er ist unermüdlich, auf der Suche, sowie bei der Umsetzung seiner Kunst. Kein Gerüst ist ihm zu hoch, kein Auftrag unmöglich. Zur Zeit erfreuen sich seine malerischen Arbeiten hoher Aufmerksamkeit und wachsendem Ansehen. Für 2006 gibt es bereits Einladungen zu internationalen Kunstausstellungen. |
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